28.10.2011 Wiedereröffnung der AWO-Begegnungsstätte Lichtenberg

Nach umfassender Verschönerung wurde am 28. Oktober die AWO-Begegnungsstätte Lichtenberg in der Margaretenstraße wiedereröffnet. Künftig soll es dort wieder ein großes Angebot an sozialen und Freizeitaktivitäten für Jung und Alt geben. Besonders die ehrenamtlichen Mitglieder der Interessengemeinschaft “Margaretentreff” haben sich in der Vergangenheit vehement für den Erhalt und die Wiederbelebung der Begegnungsstätte eingesetzt. Dafür danke ich ihnen herzlich!


20.10.2011 Untragbare Zustände für Mieter der GSW im Weitlingkeiz

In den vergangenen Wochen und Monaten häuften sich Beschwerden von Mieterinnen und Mietern der GSW Immobilien AG im Weitlingkiez über zunehmend unzumutbare Mietbedingungen. Die Beschwerden betreffen die Wohnanlagen in der Metastraße, Friedastraße, Irenenstraße und Margaretenstraße. Der im Bezirksamt zuständige Stadtrat für Bauen und Wohnen Andreas Geisel (SPD) unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner. Bei der Durchsetzung der Mieterinteressen sind auch eine Mieterverein, das Forum Weitlingkiez und die Stadtteilmanagerin Frau Ulbrich maßgeblich beteiligt.

Die Beschwerden reichen von mangelnder Instandhaltung der Häuser und Wohnungen, über undichte und verzogene Fenster, veraltete Elektrik, Wasserleitungen und Heizanlagen bis hin zu bröckelndem Putz. Auch eine starke Mieterfluktuation wird bemängelt. Vandalismus, Lärmbelästigung und übermäßiger Alkoholkonsum werden beobachtet; viele Bewohner fürchten, dass sich die Wohnanlagen zu einem sozialen Brennpunkt entwickelt.

Am 20. Oktober treffen sich die GSW-Mieter im Gemeinderaum der freikirchlichen Gemeinde in der Heinrichstraße 31 erneut zu Beratungen. Höchstwahrscheinlich im Januar werden Vertreter der GSW sich an den Beratungen beteiligen und Konzepte zur behutsamen Sanierung vorlegen.

Der Weitlingkiez hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Ein Grund hierfür war eine erfolgreiche Sanierungsstrategie. Die GSW ist in der Verantwortung, hier nachzuziehen. Die Sorgen der Mieterinnen und Mieter müssen ernstgenommen werden. Ich vertraue auch darauf, dass sich das neue Bezirksamt um das Problem kümmern und alle Beteiligten an einen Tisch bringen wird.


04.07.2011 Für bezahlbare Mieten in unseren Kiezen

Wohnlagenkarte 2011

In Juni ist der neue Mietspiegel vorgestellt worden. Er zeigt, dass die Mieten nicht nur im innerstädtischen Bereich steigen, sondern beispielsweise auch in Lichtenberg. Berlin ist eine attraktive und wachsende Großstadt mit Unternehmensansiedlungen und Zuzug. Die Kehrseite des Wachstum sind steigenden Mieten und Verdrängung.

Mieterhöhungen erfolgen oftmals bei Mieterwechsel. Ist eine Wohnung leergezogen, wird sie deutlich über dem Mietspiegel neu vermietet. Dadurch steigt das allgemeine Mietniveau und die ortsübliche Vergleichsmiete. Insbesondere die städtischen Wohnungsbaugesellschaften könnten bei freiwilligem Verzicht auf diese Art der Mieterhöhungen für eine gute Durchmischung sorgen, denn Mieterhöhungen führen zu Verdrängung.

Wegen der touristischen Nachfrage werden manche Wohnungen im innerstädtischen Bereich vorzugsweise als Ferienwohnungen vermietet. Das schafft zusätzlichen Mangel an Wohnraum. Zweckentfremdungen sollen zukünftig ausgeschlossen sein.

Um auf den Berliner Wohnungsmarkt weiterhin Einfluss nehmen zu können, sollte das Land Berlin dauerhaft 300.000 Wohnungen bei den städtischen Vermietern wie der HOWOGE vorhalten. Weitere Privatisierungen sind auszuschliessen.

Der Senat setzt derzeit bei Privatisierungen auf einen verlängerten Kündigungsschutz für Mieterinnen und Mieter und bringt dazu eine Bundesratsinitiative ein.

Die aktuelle TOPOS-Studie über die Sanierungsgebiete Weitlingkiez und Viktoriastadt zeigen, dass die gelungene städtebauliche Sanierung der Kieze zu einer drastischen Mietentwicklung geführt haben. So stiegen die Mieten in der Viktoriastadt seit der ausrufung des Sanierungsgebietes 1996 um 23%. Die Menschen brauchen keine Luxussanierungen, sondern Wohnen zu guten Preisen in ihren Kiezen.

Mehr Informationen über den Mietspiegel finden Sie unter

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/

 


04.05.2011 Kiezspaziergang- Herrausforderungen für den Weitlingkiez

Einladung zum KiezspaziergangLiebe Nachbarn!
ich lade Sie hiermit herzlich zu unserem Kiezspaziergang am 22.Mai ein.
Wir treffen uns um 14 Uhr am Bahnhof Lichtenberg (Ausgang Weitlingstraße).
Insbesondere freue ich mich verschiedene Träger der Stadtteil- oder Sozialarbeit begrüßen zu dürfen. Gewerbetreibende der Weitlingstraße haben ihr Kommen zugesagt.
Rede und Antwort stehen Ihnen Andreas Geisel (stellv. Bürgermeister und Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen, Umwelt und Verkehr) und Kerstin Beurich (Stadträtin für Schule und Soziales).
Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen und Anregungen!

Ich freue mich auf ihr Erscheinen

Herzlichst Ole Kreins


13.04.2011 Kein Cyber-Mobbing am Kant-Gymnasium

Das Internet ist längst fester Bestandteil unserer Lebenswelt. Es hat unser Wissen, unsere Bewegungsfreiheit und unsere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung revolutioniert. Nahezu stündlich sind wir im Netz – zu Hause, am Arbeitsplatz, oder von unterwegs, aus der Bahn oder dem Restaurant. Sicher ist das Internet vor allem zu einem solchen Medium geworden, weil es äußerst frei und weit weniger Regulierungen unterworfen ist, als klassische „Medienformate“. So ist es kaum verwunderlich, dass auch die Schattenseite unser Gesellschaft im weltweiten Web zu finden sind.
In letzter Zeit hört man immer wieder vom Onlinemobbing. Hier in Lichtenberg sind kürzlich am Kant Gymnasium Fälle aufgetreten, in denen Schüler online untereinander und gegen ihre Lehrerinnen und Lehrer hetzten. Der Direktor Volkmar Knop bat in einem Schreiben an die Gesamtschülervertretung Cybermobbing zu ächten.

Ole Kreins lehnt Cybermobbing abAber was ist Onlinemobbing und wie „funktioniert“ es? Hierbei fungieren Internetplattformen, die häufig unter dem Synonym web 2.0 zusammengefasst werden, als Foren der Meinungsäußerung. Die scheinbare Unabhängigkeit des Netzes sowie die Möglichkeit, sich hinter freigewählten Nutzernamen zu verstecken, wiegen viele Täter in Sicherheit. Zwar ist es durch viele Bemühungen und Gesetzesinitiativen im Verlauf der letzten Jahre gelungen, Menschen für Mobbing, Stalking und andere Formen von Beleidung und Belästigung zu sensibilisieren. Ähnliche „online Taten“ jedoch werden häufig bagatellisiert und damit entschuldigt, dass sowieso keiner die Forenkommentare einer x-beliebigen Internetplattform zur Kenntnis nimmt. Diese Sichtweise ist schlichtweg falsch. Einmal im Netz veröffentlicht, lassen sich Informationen oft nach Jahre später rekonstruieren – da sind gesprochene Worte längst vergessen. Straftaten, um nichts anderes handelt es sich dabei, müssen online mit der gleichen Härte verfolgt werden, wie im „realen“ Leben. Weiterlesen…


09.04.2011 Ole Kreins packt an – Reinigung der Baumscheiben im Weitlingkiez

Eine „Saubere Sache“- unter diesem Motto stand der diesjährige bezirkliche Frühjahrsputz. Im Weitlingkiez wurden am gestrigen Samstag unter Anleitung des Amtes für Umwelt und Natur die Baumscheiben in der Weitlingstraße von Müll gereinigt. Die Rosenbepflanzung in den Baumscheiben und die Winterlinden wurden zudem vom Fachamt gedüngt.

 

SPD- Friedirchsfelde beim bezirklichen Putztag

Foto: K. Hönicke

Jährlich stehen dem Umweltamt 9 Cent pro Quadratmeter  für  straßenbegleitendes Grün, insbesondere für Baumscheiben zur Reinigung und Pflege zur Verfügung.

 

Wir wollen damit ein Zeichen für die Verschönerung des Weitlingkiezes setzen.

 

Vielen Dank an das bezirkliche Umweltamt und die fleißigen Helfer von der SPD-Friedirchsfelde

 

Natürlich können auch Sie sich jederzeit für unseren Kiez einsetzen und die Pflanzen zum Beispiel in heißen Sommertagen mit Wasser versorgen.

 

Weitere Bilder vom bezirklichen Putztag können Sie in meiner Bildergalerie sehen.

 

Ihr Ole Kreins

 

 


25.03.2011 Einladung zur Zukunftswerkstatt Weitlingkiez

Der Weitlingkiez gehört zu den wohl bekanntesten und lebendigsten Orten in Lichtenberg. Es ist viel geschehen in den letzten fünfzehn Jahren im Sanierungsgebiet Weitlingstraße. 2009 wurde  der Patient Weitlingkiez nach erfolgreicher Kur wieder aus der Behandlung entlassen. Aber welche Ideen gibt es für die Zukunft? Was fehlt im Kiez?

Bahnhof LichtenbergDiese und weitere Fragen sollen bei der Zukunftswerkstatt Weitlingkiez mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern besprochen und beantwortet werden. Ich werde am Samstag, den 02.04.2011 ab 10 Uhr in den Räumen der Ev.-Freikirchlichen Gemeinde (Heinrichstraße 31) bei der Zukunftswerkstatt Weitlingkiez teilnehmen und lade Sie recht herzlich ein, auch Ihre Interessen und Wünsche zu äußern. Bringen Sie Ideen und Anregungen mit und lassen Sie uns gemeinsam über unsere Zukunft als Nachbarn im Kiez diskutieren.

Können Sie nicht persönlich vor Ort sein? Dann schicken Sie mir Ihre Ideen oder Anregungen per Mail an ole.kreins@spd-lichtenberg.de.

 

Ihr Ole Kreins



22.02.2011 Weitlingkiez für Demokratie und Toleranz

Am Abend des 16.02. versammelten sich unangemeldet, und damit illegal, ca. 30 Neonazis am S-Bahnhof Lichtenberg, um mit Fackeln und unter „Ausländer Raus“ Rufen durch die Weitlingstraße zu ziehen. Beim Eintreffen der von Anwohnern alarmierten Polizei ergriffen diese Vermummten die Flucht.

Diese abscheuliche Demonstration darf nicht unwidersprochen bleiben. Der Weitlingkiez hat in den letzten Jahren an seinem Ruf gearbeitet, ist bunter und vielfältiger geworden. Für die Lichtenbergerinnen und Lichtenberger sind die vielen Projekte vor Ort gibt, gerade ein Zeichen von Toleranz und der erstarkenden Zivilgesellschaft.

Im Wahlkampf 2006 wurde ich selbst zum Ziel von Beschimpfungen und Bedrohungen. Die Ereignisse der letzten Tage jedoch sprechen eine andere Sprache. Ich rufe alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, vor allem alle Anwohnerinnen und Anwohner des Weitlingkiezes auf, ein klares Zeichen gegen rechte Gewalt und deren Täter und Helfer zu setzen. Zugleich bitte ich Sie, nicht wegzuschauen, die Polizei zu rufen, einzugreifen, Zivilcourage zu beweisen um damit die Zivilgesellschaft zu stärken.

Erklärung des Lichtenberger Bündnisses für Demokratie und Toleranz


17.08.2009 Viel geschehen im Weitlingkiez

Es ist viel gesehen in den letzten vierzehn Jahren im Sanierungsgebiet Weitlingstraße. 2009 wurde das Sanierungsgebiet nach erfolgreicher Kur wieder aus der Behandlung entlassen.

Der Patient ist gesund, denn die Sanierungsziele sind fast vollständig erreicht worden. Grund für die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes im Jahr 1994 waren massive bauliche Missstände. 60% der Wohnungen wiesen einen umfassenden Sanierungsbedarf auf, fast 10% hatten keine innen liegende Toilette, 20% kein Bad oder Duschraum. 85 % der Gebäude wurden mit Kohle beheizt. Die Beheizung mit Kohle führte zu hoher Luftverschmutzung und beeinträchtigte die Lebensqualität. Der Wohnungsleerstand lag bei 8%, etliche Wohnungen waren unbewohnbar. Weitgehende Brachflächen kennzeichneten die südliche Abgrenzung (Lückstraße). Es fehlte an Grünanlagen und Freiflächen. Straßenbeläge waren in schlechtem Zustand.

Die soziale Infrastruktur war teilweise vorhanden (Kant-Gymnasium in der Lückstraße, Robinson-Grundschule und die Kita „Sonnenblume“ in der Wönnichstraße), aber die baulichen Zustände meist katastrophal. Es fehlten Spielplätze, Sportstätten für Schul- und Freizeitsport oder einfach nur ein paar grüne Straßenbäume. Die Sanierung musste sich also nach drei Schwerpunkten richten: Erstens: die Wohnverhältnisse verbessern, ohne eine soziale Verdrängung zu bewirken. Zweitens: die soziale und kulturelle Infrastruktur musste erneuert und ergänzt werden. Und schließlich mussten Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes eine Aufwertung des Gebietes bewirken.

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