15.04.2012 Putztag in Lichtenberg – Hotline für Dreckeckenentdecker

Am Samstag, den 28. April findet in Lichtenberg der alljährliche Putztag statt. Der Frühjahrsputz in den Ortsteilen ist inzwischen schon Tradition im Bezirk. Wie im letzten Jahr wird die SPD Friedrichsfelde die Baumscheiben im Weitlingkiez reinigen und den Park am Münsterlandplatz säubern. Helfende Hände sind gern gesehen – kommen Sie vorbei! Treffpunkt ist um 9:00 Uhr an der Kultschule, Sewanstr. 43, oder um 9:30 Uhr am Münsterlandplatz.

Zur Unterstützung des Frühjahrsputzes schaltet die Berliner Stadtreinigung zum siebenten Mal ihre Dreckeckenentdecker-Hotline unter 7592-5888. Hier können die Bürgerinnen und Bürger versteckte oder wilde Dreckecken auf den Straßen oder Gehwegen melden. Diese werden dann schnellstmögich entfernt.


09.04.2011 Ole Kreins packt an – Reinigung der Baumscheiben im Weitlingkiez

Eine „Saubere Sache“- unter diesem Motto stand der diesjährige bezirkliche Frühjahrsputz. Im Weitlingkiez wurden am gestrigen Samstag unter Anleitung des Amtes für Umwelt und Natur die Baumscheiben in der Weitlingstraße von Müll gereinigt. Die Rosenbepflanzung in den Baumscheiben und die Winterlinden wurden zudem vom Fachamt gedüngt.

 

SPD- Friedirchsfelde beim bezirklichen Putztag

Foto: K. Hönicke

Jährlich stehen dem Umweltamt 9 Cent pro Quadratmeter  für  straßenbegleitendes Grün, insbesondere für Baumscheiben zur Reinigung und Pflege zur Verfügung.

 

Wir wollen damit ein Zeichen für die Verschönerung des Weitlingkiezes setzen.

 

Vielen Dank an das bezirkliche Umweltamt und die fleißigen Helfer von der SPD-Friedirchsfelde

 

Natürlich können auch Sie sich jederzeit für unseren Kiez einsetzen und die Pflanzen zum Beispiel in heißen Sommertagen mit Wasser versorgen.

 

Weitere Bilder vom bezirklichen Putztag können Sie in meiner Bildergalerie sehen.

 

Ihr Ole Kreins

 

 


04.04.2011 Energiepolitik – der Atomausstieg ist alternativlos

Warum musste erst Fukushima in Trümmern liegen und die Welt den Super-Gau erwarten bevor ein Umdenken möglich wird? Mit nahezu übermenschlicher Kraft kämpfen in Japan Menschen gegen ein Unglück, dessen Ausmaß unsere Gesellschaft durch einen unstillbaren Energiehunger erst möglich gemacht hat. Mensch und Natur werden Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte an den Folgen dieser Katastrophe leiden. Auch wenn dieses Unglück nicht rückgängig gemacht werden kann, gibt es doch viele Alternativen zur Atomindustrie.
Der von Rot-Grün beschlossene Ausstieg aus der Atomkraft, mit dem bis 2020 alle Atomkraftwerke (AKW) vom Netz gegangen wären, war der richtige Kompromiss zwischen Energiebedarfsdeckung und zukunftsorientierter, ökologischer Energieversorgung. Die Schwarz-Gelbe Koalition, und allen voran die Kanzlerin persönlich, beugte sich allerdings dem Druck der Großkonzerne, gegen den Willen der Bevölkerung, und verlängerte die Laufzeit der AKWs. Der Protest vieler tausender Menschen konnte sie nicht davon abhalten. Angesichts der Katastrophe in Japan und aus Angst, im Superwahljahr weitere Wähler zu verprellen, initiiert sie nun ein „Moratorium“ und lässt erst einmal eine Expertenkommission prüfen.
Ich sage Ihnen, es bedarf keiner Prüfung. Die Verlängerung der Laufzeiten muss rückgängig gemacht, die alten, unsicheren AKWs innerhalb dieses Jahres vom Netz genommen und die letzten 2020 abgeschaltet werden. Die Übergangszeit gilt es, wie von Rot-Grün beabsichtigt und beschlossen, zu nutzen, um die regenerativen Energien zu fördern und die Stromnetze zukunftsfähig auszubauen.
Diese Umstellung ist längst nicht mehr nur graue Theorie sondern findet in unserem Alltag statt. Ein Beispiel hierfür ist das Kraftwerk Rummelsburg, das von Vattenfall betrieben wird. Nach langem Hin und Her konnten wir erreichen, dass statt eines Kohlekraftwerks eine moderne Gasturbine mit Kraftwärmekopplung entsteht – im Sinne einer ökologischen und zukunftsfähigen Energieversorgung.


22.09.2010 Die Straße hinter dem Wäldchen

Die Tangentiale Verbindung Ost (TVO) ist wohl neben der Verlängerung der A100 und dem Ausbau des Flughafens Schönefeld das Verkehrsprojekt im östlichen Stadtraum Berlins, welches regelmäßig zu heftigen Diskussionen führt. Einige meine sogar, die Vollendung der TVO sei das wichtigste Verkehrsprojekt. Es ist nachgewiesen durch Verkehrszählungen der Ämter und auf Eigeninitiative der Anwohner, dass die Belastung durch Verkehr in der Treskowallee, in der Köpenicker Straße und auf weiteren Nord-Süd-Verbindungen im Stadtraum Ost auf hohem Niveau liegt und damit Anwohner mit Lärm und Abgasen belastet. Diese Straßen durchschneiden lebenswerte Wohngebiete und erschweren Schulwege. Die Treskowallee wird durchschnittlich mit 38.000 Fahrzeugen täglich belastet, in der zweispurigen Köpenicker Straße sind es nach Zählungen etwa 22.000 Fahrzeuge. Welchen Chancen, welche Risiken bringt das Verkehrsprojekt mit sich, wie ist der Stand der Diskussion? Die TVO soll den östlichen Stadtraum Berlin vom Verkehr entlasten, den Verkehr aus den Wohngebieten abziehen und bündeln. Im Süden findet die TVO Anschluss an die Spindlersfelder Straße, die bereits seit August 2007 in Betrieb ist. Doch schon bei der Frage des Anschlusses im Norden teilen sich die Meinungen. Soll die TVO an der Gensinger Brücke ihren Anschluss finden oder ist es besser für die Weiterführung des Verkehres die TVO direkt an die Märkische Allee anzuschließen? Die Verkehrsbau Projekt GmbH (VEPRO) ist als Gutachter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beauftragt worden, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Erste Zwischenergebnisse liegen derzeit vor und wurden durch den Baustadtrat Andreas Geisel (SPD) im Ausschuss für Stadtentwicklung vorgestellt. Die VEPRO untersuchte nicht nur die optimalen Anschlussmöglichkeiten, sondern auch die verschiedenen Streckenführungen auf Wirtschaftlichkeit  und Umweltverträglichkeit. Im Rahmen der Prüfung kristallisierten sich zwei Varianten heraus, die weiter untersucht wurden. Eine dieser beiden Hauptvarianten liegt auf den Flächen des derzeitigen Flächennutzungsplanes (FNP), östlich der Bahndamms, findet Anschluss in der Märkischen Allee, hat drei Zufahrten aus östlicher Seite, eine Zufahrt aus Karlshorster, also westlicher Seite und wird etwa 25.000 bis 30.000 Kraftfahrzeuge am Tag führen.

Die zweite Variante, liegt westlich des stillgelegten Bahndamms, findet Anschluss an der Gensinger Brücke und im Wohngebiet Friedrichsfelde-Ost, hat auch drei östliche und einen westlichen Zubringer und wird wahrscheinlich 20.000 Kraftfahrzeuge aufnehmen. Diese Variante wird von Marzahner Seite bevorzugt, weil Streckenführung, weiter von der Bebauung entfernt ist. Beide Strecken liegen fast ausschließlich auf Marzahner Boden. Beiden Strecken ist gemein, dass es keinen direkten Durchstich von Karlshorst nach Biesdorf geben wird, um nicht Verkehrsströme von der B1/B5 durch die Wohngebiete abzuziehen. Laut Prognose führen beide Strecken nur auf Biesdorfer Seite zu bemerkbaren Entlastungen in den Wohngebieten, in Karlshorst beispielsweise wird es nur eine Reduktion des Verkehrs um etwa 1.000 Fahrzeuge geben.

Fünf Problemlagen ergeben sich direkt oder indirekt aus der Diskussion um die TVO:

1.        Belange des Umweltschutzes. Auch diese müssen intensiv abgewogen werden. Was der Verband der Deutschen Grundstücksnutzer (VDGN) als wilde Mülldeponie bezeichnet, wird von Umweltschützern gepflegt und gefördert als Biesenhorster Sand. Dieser ist 108 ha groß, ein Offenlandbiotop mit Trocken- und Halbtrockenrasen und beheimatet für die Vegetation charakteristische Arten. Einige davon schützenswert. Vorwiegend die westliche Streckenführung bedeutet eine Gefahr für dieses Biotop.

2.        Problemlage Bahnkreuz Wuhlheide. Das Bahnkreuz Wuhlheide ist ein Nadelöhr. Durch die Schienenführung, Tunnelungen und Brücken ist das Bahnkreuz nahezu unmöglich für die TVO zu durchkreuzen. Ein schnelle Perspektive für den Umbau gibt es derzeit nicht.

3.        Problemlage: Teilung in Abschnitte: Will man den Umbau des Bahnkreuzes nicht abwarten, muss die Strecke geteilt werden. Der nördliche Teil könnte also eher realisiert werden. Trotzdem benötigt dann die TVO Anschlüsse, diese würden dann wiederum durch Wohngebiete realisiert werden. Das bedeutet vorerst mehr Verkehr, wo Menschen wohnen.

4.        Problemlage TVNord: Um die Dörfer Ahrenfelde, Wartenberg, Malchow, Falkenberg  und die Wohngebiete in Hohenschönhausen nicht durch den zusätzlichen Verkehr der TVO zu überlasten, muss rechtzeitig an die Planung der Vollendung im Norden gedacht werden.

5.        Problemlage Zeit und Geld: Selbst wenn sich heute alle Akteure über die Streckenführung einig wären, würden die weiteren Planungsprozesse, die öffentliche Beteiligung, die Ausschreibung des Baufeldes und der Bau noch Jahre hinziehen. Eine schnelle Lösung, wie von Vielen gefordert, ist nicht in Sicht. Weiterhin ist nicht klar, woher sich das notwendige Geld im Landeshaushalt nehmen lässt, die Verschuldungssituation des Landes Berlins ist allen bekannt. Die Prioritätensetzung des SPD-geführten Senats liegt derzeit im Bereich Bildung. Es spricht Vieles dafür diese Prioritätensetzung so zu belassen.

Fehlendes Geld und lange Planungsfristen sind kein Gegenargumente für eine notwendige Straße, trotzdem müssen diese beiden Punkte im Diskussionsprozess beachtet werden. Auch die Sozialdemokraten wollen die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger von Abgasen und gesundheitsschädlichem Lärm. Klar ist auch, dass die SPD die Diskussion um die TVO weiterhin mit Fakten und Sachlichkeit begleitet wird.


09.09.2009 Stadtentwicklung am Rummelsburger Ufer

Am vergangenen Sonntag lud Ole Kreins zum ersten der zwei Kiezspaziergänge in diesem Jahr ein. Der Bundestagskandidat der SPD im Wahlbezirk Berlin-Lichtenberg Andreas Geisel war als zuständiger Stadtrat geladen. Die Beiden führten die etwa 20 Anwohnerinnen und Anwohner bereits zum zweiten Mal am Rummelsburger Ufer entlang. Interessierte nutzten die Möglichkeit mit Politikern ins Gespräch zu kommen sowie Probleme direkt zu benennen und zu besprechen.

Bürger diskutieren mit Andreas Geisel und Ole Kreins

Durch ein integriertes und ökologisch orientiertes Grünraum- und Uferkonzept entstanden in den letzten 11 Jahren am Rummelsburger Ufer innerstädtische Wohn- und Arbeitsquartiere mit einem hohen Lebens- und Freizeitwert. Besonders junge Familien zogen in die neu erbaute Siedlung. Daher zählen auch die weitere Verkehrsentwicklung und die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs zu deren Interessensschwerpunkten. Vorwiegend das erhöhte Verkehrsaufkommen und die häufig damit verbundene Geschwindigkeitsüberschreitung an der Hauptstraße bereitet jungen Familien Sorge. Die Problematik ist auch Andreas Geisel bewusst. In seiner Tätigkeit als Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr konnte er bereits die Errichtung eines Tempo-Dialog-Displays zu Geschwindigkeitsmessung aufstellen lassen. Allerdings könne das weitere Handeln erst nach Auswertung dieser Daten erfolgen. Einen von den Anwohnerinnen und Anwohnern geforderten Fußgängerüberweg kann aufgrund der Gleisanlagen der Straßenbahn nicht errichtet werden. Andreas Geisel versprach aber sich gegenüber der Verkehrslenkung Berlin und dem Senat für eine Bedarfsampel einzusetzen.

2. Kiezspaziergang (Andreas Geisel r. und Ole Kreins)

Die Schaffung einer „Tempo 10-Zone“ im weiteren Wohngebiet, wie vom Bezirksamt angeregt, widerstrebt einigen Anwohnerinnen und Anwohnern. Die Ergebnisse der ersten Beratung mit dem Kiezbeirat sind nach Meinung einiger am Kiezspaziergang Beteiligter nicht zufriedenstellend. Den beim Kiezspaziergang geäußerten Wunsch nach einem weiteren Termin zur Besichtigung und Klärung des Sachverhalts nahm Andreas Geisel an und sicherte seine aktive Unterstützung für die Verwirklichung eines weiteren Treffens zu.

Erfreulich ist das sichere Fortbestehen der Straßenbahnlinie 21 – entgegen der ursprünglichen Auffassung der BVG. „Es wird sogar eine weitere Haltestation geschaffen, um den Anwohnerinnen und Anwohnern den Weg zur Straßenbahn zu erleichtern“, teilte Andreas Geisel mit.

Auch die Zukunft des Kraftwerks Klingenberg, über dessen Zukunft seit Monaten diskutiert wird, steht im Fokus der Bürgerinnen und Bürger. Klar ist, dass etwa ab 2014/15 der Ersatz des technisch veralteten Braunkohlekraftwerks unumgänglich ist. Die Versorgung der Menschen in ca. 300.000 Haushalten in Berlin, welche derzeit bedient werden, „muss dauerhaft, ausreichend und sicher gewährleistet werden“, betont der Stadtrat, jedoch dürfen bei einer umfassenden Prüfung nicht ökologische und städtebauliche Aspekte vernachlässigt werden.

Der Kiezspaziergang führte auch zur Kindertagesstätte „Hoppetosse“ und dem umliegenden Spielplatz. Die Sorge, dass die Kita und der dazugehörige öffentliche Spielplatz kaum Schutz vor der Sonne und Hitze bieten, bleibt nicht weiter bestehen. „Es werden zahlreiche Bäume gepflanzt und damit Schattenflächen geschaffen werden“, so Andreas Geisel.


30.09.2008 Bäume in Lichtenberg

Bäume spenden Leben, Schatten und sorgen für ein gutes Stadtklima. Lichtenberg ist ein guter Baumbezirk, nicht nur dass es knapp 70.000 zu pflegende Bäume im Bezirk gibt. Auch die Stadtparks und Grünanlagen werden ordentlich gepflegt. Viel zu tun für die wenigen bezirklichen Gärtner, um alle Standorte nach den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger zu pflegen. Mehrfach wurde das Bezirksamt aufgefordert im Rahmen des Bürgerhaushalts mehr Geld für Neupflanzungen von Bäumen und Sträuchern zu investieren. Leider stehen aufgrund der politisch gewünschten Projekte wie Bürgerhaushalt, Stadtteilarbeit, Jugendfreizeiteinrichtungen, dem Beseitigen von Schlaglöchern und der Pflege der Kultur kein zusätzliches Geld für unsere Grünanlagen zur Verfügung. Trotzdem liest sich die Kleine Anfrage gut, knappe Fragen und klare, kurze Antworten des Bezirksamtes. Aber lesen Sie die Kleine Anfrage DS 0271/VI selbst:

Kleine Anfrage Drucksache 0271 /VI von Ole Kreins “Baumbestand und Baumpflege”


16.09.2008 Sind die Kleingärten in Lichtenberg gesichert?

Kleingärten sichern ein gutes Stadtklima, sinnvolle kleingärtnerische Nutzung schafft Obst und Gemüse zur Selbstversorgung. Kleingärten halten fit und haben eine soziale Funktion, sie stärken den Zusammenhalt in dieser Stadt. Lichtenberg hat 45 Kleingartenanlagen, im meinem Wahlkreis Friedrichsfelde befinden sich, ich würde behaupten die schönsten Kleingärten: KGA Grüner Grund, KGA Paradies und KGA Mühlenberg. Nach der Erstellung des Kleingartenentwicklungsplans des Berliner Senats bezog sich meine Kleine Anfrage 0285/VI auf den Bestandsschutz der Parzellen. Gibt es Bedrohung? Besteht die Möglichkeit des Liegenschaftsfonds Kleingärten zu veräußern?

Die Antwort des Bezirksamtes gab Andreas Geisel (SPD) Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt. Die Lichtenberger Kleingärten sind gesichert  mindestens bis 2014, aber lesen Sie selbst:

Kleingartenentwicklungsplan Weiterlesen…