23.04.2012 Polizeiliche Kriminalitätsstatistik

Heute wurde die polizeiliche Kriminalitätsstatistik im Ausschuss Inneres, Ordnung und Sicherheit vorgestellt. Die polizeiliche Kriminalstatistik gibt Auskunft über die Kriminalität in der Stadt Berlin. Sie dient als Grundlage für polizeiliche Aufklärungs- und Präventionsarbeit. Insgesamt wurden im Jahr 2011 exakt 19.364 Delikte gezählt. Die Aufklärungsquote ist gesunken und liegt bei unter 50%.

Weiterhin besorgniserregend sind die zunehmenden Straftaten im ÖPNV und die Zunahme der Wohnungseinbrüche. Allein bei den Wohnungseinbrüchen steigt die Fallzahl um 26,3%.

Auch die Manipulation von Bankautomaten, das so genannte Cash Trapping, hat im vergangenen Jahr zugenommen.

Drastisch ist auch die Zunahme bei politisch motivierter Kriminalität. Die Fallzahlen stiegen hierbei von 2.441 auf 3.267. Das ist ein Anstieg um 33,8%.

 Die Kriminalität im Bereich Rechtsextremismus stieg leicht und bleibt auf hohem Niveau.

Als eine Alternative zur polizeilichen Kriminalitätsstatistik kann im Bereich der rechtsextremistischen Gewalt die Zählung von ReachOut genannt werden. ReachOut zählt die Opfer von rassistischen, antisemitischen und homophob motivierten Angriffen und bietet Beratung für die Opfer. Weitere Informationen finden Sie unter www.reachoutberlin.de

Als Abgeordneter in Friedrichsfelde stehe ich mit der Polizei im Kiez in gutem Kontakt. Regelmäßig wird die Sicherheitslage erörtert und Maßnahmen für mehr Sicherheit in Angriff genommen. So wurde beispielsweise gemeinsam mit dem Bezirksamt Lichtenberg der Bahnhofsvorplatz des Bahnhofs Lichtenberg neu gestaltet, um „dunkle Ecken“ und Gefahrenzonen zu beseitigen. Gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern engagiere ich mich für Vielfalt und Toleranz in Lichtenberg und gegen rechte Gewalt in unseren Kiezen.

 

 


15.05.2011 Ihre Sicherheit liegt mir am Herzen

Liebe Nachbarn,

über unsere Sicherheit will die SPD Fraktion Lichtenberg auf einer öffentlichen Fraktionssitzung am Montag, dem 16. Mai 2011 um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses Lichtenberg in der Möllendorffstraße 6 mit ihnen diskutieren. Dabei soll über die Problemkieze im Bezirk genauso gesprochen werden, wie über die Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch darüber, was wir als Bürgerinnen und Bürger zur Selbsthilfe tun können.

Als kompetente Gesprächspartner haben sich der Bereichsleiter der Berliner U-Bahn Hans-Christian Kaiser, der stellvertretende Vorsitzende des Berliner Fahrgastverbandes Jens Wieseke sowie der Leiter des Polizeiabschnittes 61 Markus Knapp und der Leiter des Polizeiabschnittes 64 Renè Behrendt angesagt.

 

Ich freue mich auf Sie!

 


04.05.2011 Kiezspaziergang- Herrausforderungen für den Weitlingkiez

Einladung zum KiezspaziergangLiebe Nachbarn!
ich lade Sie hiermit herzlich zu unserem Kiezspaziergang am 22.Mai ein.
Wir treffen uns um 14 Uhr am Bahnhof Lichtenberg (Ausgang Weitlingstraße).
Insbesondere freue ich mich verschiedene Träger der Stadtteil- oder Sozialarbeit begrüßen zu dürfen. Gewerbetreibende der Weitlingstraße haben ihr Kommen zugesagt.
Rede und Antwort stehen Ihnen Andreas Geisel (stellv. Bürgermeister und Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen, Umwelt und Verkehr) und Kerstin Beurich (Stadträtin für Schule und Soziales).
Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen und Anregungen!

Ich freue mich auf ihr Erscheinen

Herzlichst Ole Kreins


22.03.2011 Alles sauber, alles rein-nun doch nicht in Lichtenberg?

Die Berliner Zeitung titelte am 16.03. 2011 in einem Artikel von Stefan Strauss „Senatsjuristen blockieren Smiley“

 

Sollte eine gute Idee an rechtlichen Hürden scheitern? Ich denke nicht. Allerdings wird hierbei deutlich dass die Senatorin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Frau Lompscher wieder mal schlecht vorgearbeitet hat. Das in Dänemark erfolgreich praktizierte Modell sollte auch in Berlin eingeführt werden. Die Debatte dazu lauft seit 2010. Auch die SPD-Fraktion befürwortete das Kennzeichnen von „Schmuddelküchen“ und „Altlebensmittelvertertern“ und brachte in die BVV Lichtenberg einen entsprechenden Antrag ein. Eigentlich ist alles klar, die politischen Mehrheiten für den Lebensmittel-Smiley stehen. Nun scheitet es mal wieder an der schlecht geführten Senatsverwaltung von Frau Lompscher.

 

Was hätte Frau Lompscher also besser machen müssen? Statt die rechtlichen Hindernisse zu suchen, hätten ihr Juristen klar einen gesetzeskonformen Weg oder ein neues Gesetz zur wirklichen Lebensmittelsicherheit in Berlin formulieren müssen. Und zweitens hätte Frau Lompscher einen klare Kämpferin für eine bessere Personalausstattung der bezirklichen Lebensmittelaufsichtsämter sein müssen.

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22.02.2011 Weitlingkiez für Demokratie und Toleranz

Am Abend des 16.02. versammelten sich unangemeldet, und damit illegal, ca. 30 Neonazis am S-Bahnhof Lichtenberg, um mit Fackeln und unter „Ausländer Raus“ Rufen durch die Weitlingstraße zu ziehen. Beim Eintreffen der von Anwohnern alarmierten Polizei ergriffen diese Vermummten die Flucht.

Diese abscheuliche Demonstration darf nicht unwidersprochen bleiben. Der Weitlingkiez hat in den letzten Jahren an seinem Ruf gearbeitet, ist bunter und vielfältiger geworden. Für die Lichtenbergerinnen und Lichtenberger sind die vielen Projekte vor Ort gibt, gerade ein Zeichen von Toleranz und der erstarkenden Zivilgesellschaft.

Im Wahlkampf 2006 wurde ich selbst zum Ziel von Beschimpfungen und Bedrohungen. Die Ereignisse der letzten Tage jedoch sprechen eine andere Sprache. Ich rufe alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, vor allem alle Anwohnerinnen und Anwohner des Weitlingkiezes auf, ein klares Zeichen gegen rechte Gewalt und deren Täter und Helfer zu setzen. Zugleich bitte ich Sie, nicht wegzuschauen, die Polizei zu rufen, einzugreifen, Zivilcourage zu beweisen um damit die Zivilgesellschaft zu stärken.

Erklärung des Lichtenberger Bündnisses für Demokratie und Toleranz


07.07.2010 Offener Vollzug in der Max-Brunnow-Straße

Meine Kleine Anfrage zielte auf die Umsetzung des Beschlusses mit der Drucksache DS/0288/VI “Einrichtung eines Übergangsstandorts des Offenen Vollzugs in der Max-Brunnow-Straße begleiten”. Zur Erinnerung: Im Jahr 2007 verlegte die Senatsjustizverwaltung den Offenen Vollzug der JVA Düppel zeitweise nach Lichtenberg. Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger vor steigender Gewalt und Kriminalität veranlaßte die Bezirksverordnetenversammlung und das Bezirksamt, präventiv ein Begleitgremium einzuberufen, um sich den Sorgen der Anwohnerschaft anzunehmen. Ein angestrebtes Bürgerbegehren zur Verhinderung des Offenen Vollzugs in Lichtenberg hatte dagegen keinen Erfolg, weil die Befürchtungen der Anwohner vor anwachsender Kriminalität im Umfeld der JVA nicht nachgewiessen werden konnten. Das subjetive Unbehagen blieb bis zur Aufgabe des Standorts 2010. Da es sich nur um eine zeitweise Nutzung handelte, war das Bezirksamt auch aufgefordert, sich um Nachnutzungen für den Standort zu bemühen. Wie erfolgreich das Bezirksamt dabei war, lesen Sie in der Kleinen Anfrage KA/0490/VI:

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