Heute wurde die polizeiliche Kriminalitätsstatistik im Ausschuss Inneres, Ordnung und Sicherheit vorgestellt. Die polizeiliche Kriminalstatistik gibt Auskunft über die Kriminalität in der Stadt Berlin. Sie dient als Grundlage für polizeiliche Aufklärungs- und Präventionsarbeit. Insgesamt wurden im Jahr 2011 exakt 19.364 Delikte gezählt. Die Aufklärungsquote ist gesunken und liegt bei unter 50%.
Weiterhin besorgniserregend sind die zunehmenden Straftaten im ÖPNV und die Zunahme der Wohnungseinbrüche. Allein bei den Wohnungseinbrüchen steigt die Fallzahl um 26,3%.
Auch die Manipulation von Bankautomaten, das so genannte Cash Trapping, hat im vergangenen Jahr zugenommen.
Drastisch ist auch die Zunahme bei politisch motivierter Kriminalität. Die Fallzahlen stiegen hierbei von 2.441 auf 3.267. Das ist ein Anstieg um 33,8%.
Die Kriminalität im Bereich Rechtsextremismus stieg leicht und bleibt auf hohem Niveau.
Als eine Alternative zur polizeilichen Kriminalitätsstatistik kann im Bereich der rechtsextremistischen Gewalt die Zählung von ReachOut genannt werden. ReachOut zählt die Opfer von rassistischen, antisemitischen und homophob motivierten Angriffen und bietet Beratung für die Opfer. Weitere Informationen finden Sie unter www.reachoutberlin.de
Als Abgeordneter in Friedrichsfelde stehe ich mit der Polizei im Kiez in gutem Kontakt. Regelmäßig wird die Sicherheitslage erörtert und Maßnahmen für mehr Sicherheit in Angriff genommen. So wurde beispielsweise gemeinsam mit dem Bezirksamt Lichtenberg der Bahnhofsvorplatz des Bahnhofs Lichtenberg neu gestaltet, um „dunkle Ecken“ und Gefahrenzonen zu beseitigen. Gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern engagiere ich mich für Vielfalt und Toleranz in Lichtenberg und gegen rechte Gewalt in unseren Kiezen.
