04.05.2011 Kiezspaziergang- Herrausforderungen für den Weitlingkiez

Einladung zum KiezspaziergangLiebe Nachbarn!
ich lade Sie hiermit herzlich zu unserem Kiezspaziergang am 22.Mai ein.
Wir treffen uns um 14 Uhr am Bahnhof Lichtenberg (Ausgang Weitlingstraße).
Insbesondere freue ich mich verschiedene Träger der Stadtteil- oder Sozialarbeit begrüßen zu dürfen. Gewerbetreibende der Weitlingstraße haben ihr Kommen zugesagt.
Rede und Antwort stehen Ihnen Andreas Geisel (stellv. Bürgermeister und Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen, Umwelt und Verkehr) und Kerstin Beurich (Stadträtin für Schule und Soziales).
Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen und Anregungen!

Ich freue mich auf ihr Erscheinen

Herzlichst Ole Kreins


17.08.2009 Viel geschehen im Weitlingkiez

Es ist viel gesehen in den letzten vierzehn Jahren im Sanierungsgebiet Weitlingstraße. 2009 wurde das Sanierungsgebiet nach erfolgreicher Kur wieder aus der Behandlung entlassen.

Der Patient ist gesund, denn die Sanierungsziele sind fast vollständig erreicht worden. Grund für die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes im Jahr 1994 waren massive bauliche Missstände. 60% der Wohnungen wiesen einen umfassenden Sanierungsbedarf auf, fast 10% hatten keine innen liegende Toilette, 20% kein Bad oder Duschraum. 85 % der Gebäude wurden mit Kohle beheizt. Die Beheizung mit Kohle führte zu hoher Luftverschmutzung und beeinträchtigte die Lebensqualität. Der Wohnungsleerstand lag bei 8%, etliche Wohnungen waren unbewohnbar. Weitgehende Brachflächen kennzeichneten die südliche Abgrenzung (Lückstraße). Es fehlte an Grünanlagen und Freiflächen. Straßenbeläge waren in schlechtem Zustand.

Die soziale Infrastruktur war teilweise vorhanden (Kant-Gymnasium in der Lückstraße, Robinson-Grundschule und die Kita „Sonnenblume“ in der Wönnichstraße), aber die baulichen Zustände meist katastrophal. Es fehlten Spielplätze, Sportstätten für Schul- und Freizeitsport oder einfach nur ein paar grüne Straßenbäume. Die Sanierung musste sich also nach drei Schwerpunkten richten: Erstens: die Wohnverhältnisse verbessern, ohne eine soziale Verdrängung zu bewirken. Zweitens: die soziale und kulturelle Infrastruktur musste erneuert und ergänzt werden. Und schließlich mussten Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes eine Aufwertung des Gebietes bewirken.

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