In den letzten beiden Jahren hat der strenge Winter den Berlinerinnen und Berlinern mächtig zu schaffen gemacht. Einerseits kam durch Managementfehler der S-Bahn Verkehr nahezu zum Erliegen. Andererseits störten sich die Bürgerinnen und Bürger an schlecht gestreuten Straßen, Gehwegen und Plätzen. Die Räumung der Gehwege war häufig durch den Vermieter an eine beauftragten Firma übergeben worden. Einige Räum- und Streufirmen waren schlichtweg vom kalten Winter 2009/2010 überrascht und deutlich überfordert. Leider prüft das Bezirksamt die Unternehmen nicht grundsätzlich auf ihre Leistungsfähigkeit, sondern nur “im Einzelfall, soweit zu einem Unternehmen besondere Erkenntnisse (z.B. Beschwerden oder Ordnungswidrigkeitenanzeigen), insbesondere über nicht oder nicht ordnungsmäßig durchgeführte Reinigung, vorliegen.” so die Antwort des Bezirksamts auf die Kleine Anfrage KA/460/VI.
945 Anzeigen gab es im Jahr 2010 (erste Jahreshälfte), daraus wurden 485 eingeleitete Bußgeldverfahren. Im Jahr 2008 gab es zum Vergleich nur 13 Bußgeldverfahren. So sieht das Bezirksamt vor Kitas und Seniorenheimen keine besonderen Gefahrenschwerpunkte. Lesen Sie dazu ausführlicher in der Kleinen Anfrage KA/460/VI.
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