18.07.2011 In der Victoriastadt unterwegs

Liebe Nachbarn,

viel hat sich in den letzten Jahren getan in der Victoriastadt. Kaum ein anderer Kiez in Lichtenberg hat sich so dynamisch entwickelt wie das historische Viertel zwischen Nöldnerplatz und Rummelsburg. Viele Studenten und junge Familien sind aus dem nahen Friedrichshain hierhergezogen.

Neben den positiven Veränderungen gibt es aber auch Herausforderungen, denen sich die Politik stellen muss. Wohnungsknappheit und steigende Mieten gehören ebenso dazu wie die wohnortnahe Versorgung mit Kita- und Schulplätzen. Auch die Situation der Kreativwirtschaft und der Umbau des Ostkreuzes bewegen die Menschen im von Bahngleisen umschlossenen Quartier.

Die Perspektiven des Kiezes stehen im Mittelpunkt des Kiezspaziergangs am 23. Juli. Treffpunkt ist um 15 Uhr am S-Bahnhof Rummelsburg, Ausgang Nöldnerstraße. Als Ansprechpartner stehen allen Interessierten Andreas Geisel, Baustadtrat für Bauen, Umwelt und Verkehr und Bürgermeisterkandidat sowie Kerstin Beurich, Stadträtin für Schule, Sport und Soziales Rede und Antwort.

Im Kaskelkiez hat sich in den letzten Jahren viel getan. Ich möchte von den Anwohnerinnen und Anwohnern persönlich erfahren, welche Perspektiven sie sehen und welche Probleme ihnen besonders am Herzen liegen.


04.05.2011 Kiezspaziergang- Herrausforderungen für den Weitlingkiez

Einladung zum KiezspaziergangLiebe Nachbarn!
ich lade Sie hiermit herzlich zu unserem Kiezspaziergang am 22.Mai ein.
Wir treffen uns um 14 Uhr am Bahnhof Lichtenberg (Ausgang Weitlingstraße).
Insbesondere freue ich mich verschiedene Träger der Stadtteil- oder Sozialarbeit begrüßen zu dürfen. Gewerbetreibende der Weitlingstraße haben ihr Kommen zugesagt.
Rede und Antwort stehen Ihnen Andreas Geisel (stellv. Bürgermeister und Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen, Umwelt und Verkehr) und Kerstin Beurich (Stadträtin für Schule und Soziales).
Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen und Anregungen!

Ich freue mich auf ihr Erscheinen

Herzlichst Ole Kreins


09.09.2009 Stadtentwicklung am Rummelsburger Ufer

Am vergangenen Sonntag lud Ole Kreins zum ersten der zwei Kiezspaziergänge in diesem Jahr ein. Der Bundestagskandidat der SPD im Wahlbezirk Berlin-Lichtenberg Andreas Geisel war als zuständiger Stadtrat geladen. Die Beiden führten die etwa 20 Anwohnerinnen und Anwohner bereits zum zweiten Mal am Rummelsburger Ufer entlang. Interessierte nutzten die Möglichkeit mit Politikern ins Gespräch zu kommen sowie Probleme direkt zu benennen und zu besprechen.

Bürger diskutieren mit Andreas Geisel und Ole Kreins

Durch ein integriertes und ökologisch orientiertes Grünraum- und Uferkonzept entstanden in den letzten 11 Jahren am Rummelsburger Ufer innerstädtische Wohn- und Arbeitsquartiere mit einem hohen Lebens- und Freizeitwert. Besonders junge Familien zogen in die neu erbaute Siedlung. Daher zählen auch die weitere Verkehrsentwicklung und die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs zu deren Interessensschwerpunkten. Vorwiegend das erhöhte Verkehrsaufkommen und die häufig damit verbundene Geschwindigkeitsüberschreitung an der Hauptstraße bereitet jungen Familien Sorge. Die Problematik ist auch Andreas Geisel bewusst. In seiner Tätigkeit als Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr konnte er bereits die Errichtung eines Tempo-Dialog-Displays zu Geschwindigkeitsmessung aufstellen lassen. Allerdings könne das weitere Handeln erst nach Auswertung dieser Daten erfolgen. Einen von den Anwohnerinnen und Anwohnern geforderten Fußgängerüberweg kann aufgrund der Gleisanlagen der Straßenbahn nicht errichtet werden. Andreas Geisel versprach aber sich gegenüber der Verkehrslenkung Berlin und dem Senat für eine Bedarfsampel einzusetzen.

2. Kiezspaziergang (Andreas Geisel r. und Ole Kreins)

Die Schaffung einer „Tempo 10-Zone“ im weiteren Wohngebiet, wie vom Bezirksamt angeregt, widerstrebt einigen Anwohnerinnen und Anwohnern. Die Ergebnisse der ersten Beratung mit dem Kiezbeirat sind nach Meinung einiger am Kiezspaziergang Beteiligter nicht zufriedenstellend. Den beim Kiezspaziergang geäußerten Wunsch nach einem weiteren Termin zur Besichtigung und Klärung des Sachverhalts nahm Andreas Geisel an und sicherte seine aktive Unterstützung für die Verwirklichung eines weiteren Treffens zu.

Erfreulich ist das sichere Fortbestehen der Straßenbahnlinie 21 – entgegen der ursprünglichen Auffassung der BVG. „Es wird sogar eine weitere Haltestation geschaffen, um den Anwohnerinnen und Anwohnern den Weg zur Straßenbahn zu erleichtern“, teilte Andreas Geisel mit.

Auch die Zukunft des Kraftwerks Klingenberg, über dessen Zukunft seit Monaten diskutiert wird, steht im Fokus der Bürgerinnen und Bürger. Klar ist, dass etwa ab 2014/15 der Ersatz des technisch veralteten Braunkohlekraftwerks unumgänglich ist. Die Versorgung der Menschen in ca. 300.000 Haushalten in Berlin, welche derzeit bedient werden, „muss dauerhaft, ausreichend und sicher gewährleistet werden“, betont der Stadtrat, jedoch dürfen bei einer umfassenden Prüfung nicht ökologische und städtebauliche Aspekte vernachlässigt werden.

Der Kiezspaziergang führte auch zur Kindertagesstätte „Hoppetosse“ und dem umliegenden Spielplatz. Die Sorge, dass die Kita und der dazugehörige öffentliche Spielplatz kaum Schutz vor der Sonne und Hitze bieten, bleibt nicht weiter bestehen. „Es werden zahlreiche Bäume gepflanzt und damit Schattenflächen geschaffen werden“, so Andreas Geisel.


14.10.2008 Perspektiven für Friedrichsfelde-Ost

Unter diesem Titel stand der diesjährige Kiezspaziergang der SPD-Friedrichsfelde. Am vergangenen Sonntag führten Ole Kreins (Bezirksverordneter) und Andreas Geisel (Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr) zusammen mit dem Soziokulturellen Zentrum LIBEZEM und dem Kiezbeirat durchs Wohngebiet Gensinger Viertel. Etwa 50 Anwohnerinnen und Anwohner waren gekommen, um Probleme zu benennen und mit den Politikern ins Gespräch zu kommen.

Im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner lag die Zukunft des Dienstleistungswürfels Kalinka. Der Komplex Kalinka steht fast leer, weil die Bausubstanz marode ist. Nur der Jugendclub AF70 hat noch keine neue Bleibe gefunden. Ein Investor, der den Komplex abreißen und neu bebauen wollte ist vor kurzem abgesprungen. Daher stehen auch keine Ausgleichsmittel in Höhe von 300.000 € zur Verfügung, die der Investor für den Neubau eines Jugendclubs an anderer Stelle hätte bezahlen müssen.

Auch die Falkenburg ist in einem bedauerlichen Zustand, daher entwickelte sich die Idee ein „Haus der zwei Türen“ zu realisieren. An einem Ende dieses Hauses spielen die Kinder der Falkenburg und am anderen Ende findet die Jugendarbeit des AF70 statt.

Der Stadtrat Andreas Geisel (SPD) hat für diese Idee bereits 900.000 € aus Mitteln des Stadtumbaus Ost bereitgestellt. Nun hoffen alle Beteiligten auf eine schnelle Lösung.

Ole Kreins sagte zu, einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung einzubringen, der das Bezirksamt beauftragt, einen Plan zu erarbeiten, um unter geänderten Bedingungen das „Haus der zwei Türen“ zu realisieren. „ Die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit im Gensinger Kiez muss endlich gesichert werden“ forderte Ole Kreins (SPD).

Grund zur Freude haben die Kleinen, denn „Hertha BSC Berlin wird einen Bolzplatz auf dem Schulhof der Adam-Ries-Grundschule bauen, der vormittags durch die Schüler und nachmittags von den Kindern des umliegenden Wohngebiets genutzt werden kann“ so Andreas Geisel (SPD).

Herr Klemm vom Kiezbeirat sprach unter anderem die Ordnung und Sauberkeit auf den Grünflachen und Spielplätzen an, denn regelmäßig werden diese von Nachbarn als Hundetoiletten benutzt und unachtsam Müll in die Grünanlagen geworfen. Der Kiezbeirat wünscht sich mehr Eigenverantwortlichkeit der Bürgerinnen und Bürger und erfolgreiche Kontrollen durch das Ordnungsamt. Eine illegale Mülldeponie konnte lokalisiert und durch das Bezirksamt beseitigt werden.