04.05.2011 Kiezspaziergang- Herrausforderungen für den Weitlingkiez

Einladung zum KiezspaziergangLiebe Nachbarn!
ich lade Sie hiermit herzlich zu unserem Kiezspaziergang am 22.Mai ein.
Wir treffen uns um 14 Uhr am Bahnhof Lichtenberg (Ausgang Weitlingstraße).
Insbesondere freue ich mich verschiedene Träger der Stadtteil- oder Sozialarbeit begrüßen zu dürfen. Gewerbetreibende der Weitlingstraße haben ihr Kommen zugesagt.
Rede und Antwort stehen Ihnen Andreas Geisel (stellv. Bürgermeister und Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen, Umwelt und Verkehr) und Kerstin Beurich (Stadträtin für Schule und Soziales).
Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen und Anregungen!

Ich freue mich auf ihr Erscheinen

Herzlichst Ole Kreins


13.04.2011 Kein Cyber-Mobbing am Kant-Gymnasium

Das Internet ist längst fester Bestandteil unserer Lebenswelt. Es hat unser Wissen, unsere Bewegungsfreiheit und unsere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung revolutioniert. Nahezu stündlich sind wir im Netz – zu Hause, am Arbeitsplatz, oder von unterwegs, aus der Bahn oder dem Restaurant. Sicher ist das Internet vor allem zu einem solchen Medium geworden, weil es äußerst frei und weit weniger Regulierungen unterworfen ist, als klassische „Medienformate“. So ist es kaum verwunderlich, dass auch die Schattenseite unser Gesellschaft im weltweiten Web zu finden sind.
In letzter Zeit hört man immer wieder vom Onlinemobbing. Hier in Lichtenberg sind kürzlich am Kant Gymnasium Fälle aufgetreten, in denen Schüler online untereinander und gegen ihre Lehrerinnen und Lehrer hetzten. Der Direktor Volkmar Knop bat in einem Schreiben an die Gesamtschülervertretung Cybermobbing zu ächten.

Ole Kreins lehnt Cybermobbing abAber was ist Onlinemobbing und wie „funktioniert“ es? Hierbei fungieren Internetplattformen, die häufig unter dem Synonym web 2.0 zusammengefasst werden, als Foren der Meinungsäußerung. Die scheinbare Unabhängigkeit des Netzes sowie die Möglichkeit, sich hinter freigewählten Nutzernamen zu verstecken, wiegen viele Täter in Sicherheit. Zwar ist es durch viele Bemühungen und Gesetzesinitiativen im Verlauf der letzten Jahre gelungen, Menschen für Mobbing, Stalking und andere Formen von Beleidung und Belästigung zu sensibilisieren. Ähnliche „online Taten“ jedoch werden häufig bagatellisiert und damit entschuldigt, dass sowieso keiner die Forenkommentare einer x-beliebigen Internetplattform zur Kenntnis nimmt. Diese Sichtweise ist schlichtweg falsch. Einmal im Netz veröffentlicht, lassen sich Informationen oft nach Jahre später rekonstruieren – da sind gesprochene Worte längst vergessen. Straftaten, um nichts anderes handelt es sich dabei, müssen online mit der gleichen Härte verfolgt werden, wie im „realen“ Leben. Weiterlesen…


17.08.2009 Viel geschehen im Weitlingkiez

Es ist viel gesehen in den letzten vierzehn Jahren im Sanierungsgebiet Weitlingstraße. 2009 wurde das Sanierungsgebiet nach erfolgreicher Kur wieder aus der Behandlung entlassen.

Der Patient ist gesund, denn die Sanierungsziele sind fast vollständig erreicht worden. Grund für die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes im Jahr 1994 waren massive bauliche Missstände. 60% der Wohnungen wiesen einen umfassenden Sanierungsbedarf auf, fast 10% hatten keine innen liegende Toilette, 20% kein Bad oder Duschraum. 85 % der Gebäude wurden mit Kohle beheizt. Die Beheizung mit Kohle führte zu hoher Luftverschmutzung und beeinträchtigte die Lebensqualität. Der Wohnungsleerstand lag bei 8%, etliche Wohnungen waren unbewohnbar. Weitgehende Brachflächen kennzeichneten die südliche Abgrenzung (Lückstraße). Es fehlte an Grünanlagen und Freiflächen. Straßenbeläge waren in schlechtem Zustand.

Die soziale Infrastruktur war teilweise vorhanden (Kant-Gymnasium in der Lückstraße, Robinson-Grundschule und die Kita „Sonnenblume“ in der Wönnichstraße), aber die baulichen Zustände meist katastrophal. Es fehlten Spielplätze, Sportstätten für Schul- und Freizeitsport oder einfach nur ein paar grüne Straßenbäume. Die Sanierung musste sich also nach drei Schwerpunkten richten: Erstens: die Wohnverhältnisse verbessern, ohne eine soziale Verdrängung zu bewirken. Zweitens: die soziale und kulturelle Infrastruktur musste erneuert und ergänzt werden. Und schließlich mussten Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes eine Aufwertung des Gebietes bewirken.

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