11.11.2011 Politische Jugendarbeit stärken und schützen!

Der erneute Anschlag auf das Anton-Schmaus-Haus der Sozialistischen Jugend – Die Falken in Neukölln verdeutlicht einmal mehr die Gewalttätigkeit der rechtsextremen Szene in Berlin. Die widerwärtige Symbolik dieses Anschlags am Jahrestag der Reichspogromnacht kann alle demokratischen Kräfte nur erneut im Kampf gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit bestärken.

Gleichzeitig ist die Politik in der Verantwortung, politische Jugendarbeit in Berlin zu stärken und zu schützen. Der wiederholte Anschlag auf das Anton-Schmaus-Haus zeigt, dass die Brandstifter auch weiterhin nicht davor zurückschrecken, Menschenleben zu gefährden. Hier reichen Solidaritätsbekundungen nicht aus, es müssen auch in Absprache mit den Jugendverbänden Vereinbaren zum besseren Schutz ihrer Einrichtungen getroffen werden.

Dies gilt auch für den Bezirk Lichtenberg. Erst im Sommer diesen Jahres wurde hier das neue Domizil der Falken im „Haus der zwei Türen“ im Gensinger Viertel eröffnet. Ich hatte mich zuvor persönlich, zusammen mit dem Vorsitzenden des Lichtenberger Jugendhilfeausschusses Erik Gührs, für den Neubau der „Falkenburg“ eingesetzt, nachdem der vorherige Standort aufgund von baurechtlichen Gründen geschlossen werden mußte.. Ich fordere die neue Lichtenberger Jugendstadträtin Frau Emmrich auf, schnell das Gespräch mit den Falken zu suchen und zu klären, welche Maßnahmen in Lichtenberg ggf. ergriffen werden müssen.


26.04.2011 Einladung zur nächsten Bezirksverordnetenversammlung

Liebe Lichtenberger Nachbarn!

Ich lade Sie recht herzlich zur nächsten Bezirksverordnetenversammlung am Donnerstag den 28.04.2011 in die Max-Taut-Aula ein.
Hierbei werde ich dem Bezirksamt folgende Fragen zum „Haus der zwei Türen“ im Gensinger Viertel stellen:

1. Wie ist der Stand der Baumaßnahmen des „Hauses der zwei Türen“ im Gensinger Viertel?

 

2. Wird das „Haus der zwei Türen“ eventuell früher, als mit der Beantwortung der Kleinen Anfrage KA 447/VI vom 09.02.2010 berichtet, fertig gestellt?

Für die Jugendarbeit ist das “Haus der zwei Türen” im Gensinger Viertel eine Bereicherung, können doch die Falken und die Jugendlichen des Jugendclubs AF70 eindlich eine trockene Bleibe bekommen. Je früher das “Haus der zwei Türen” fertig gestellt wird, desto besser.  Auf die Eröffnung des Hauses freue ich mich schon sehr.

Weiterhin wird die SPD-Fraktion anhand einer Große Anfrage zu den „Hilfen zur Erziehung“ diskutieren. Diese gesetzliche vorgeschriebenen Hilfen sind für viele Kinder und Familien enorm wichtig, in denen es beispielsweise Übrgriffe der Eltern auf ihre Kinder oder Kindesvernachlässigung gegeben hat. Daher ist es um so bedeutender, dass die Hilfen direkt und effektiv bei den Kindern und Familien ankommen.

Zudem werden wir einen Antrag beraten der eine gute finanzielle Ausstattung der Stadteilzentren auch in den nächsten Jahren fordert, sodass diese ihre gute Arbeit in den unterschiedlichen Kiezes im Bezirk fortsetzen können.

Wie Sie sehen, setzen wir uns auch in April-Sitzung konkret und konsequent für Lichtenberg ein. Also seien Sie herzlich willkommen. Ich werde dort sein. Sprechen Sie mich ruhig an und schicken Sie mir im vornherein ihre Kommentare oder Meinungen.

Max-Taut-Aula am Nöldnerplatz. Ab 17 Uhr, am Donnerstag den 28.04.2011

 

Ihr Ole Kreins

 


28.03.2011 Bürgerversammlung im Gensinger Kiez

Liebe Nachbarn,
anbei die Einladung zur Bürgerversammlung im Gensinger Kiez (Friedrichsfelde-Ost) Dienstag, den 29.03.2011 im Seniorendomizil Kursana ab 17:30 Uhr zur Zukunft des Koggebrunnens, zum Stand des Baus der Jugendfreizeiteinrichtung “Haus der zwei Türen” und zum AF68.
Bringen Sie Ideen und Anregungen mit und lassen Sie uns gemeinsam über unsere Zukunft als Nachbarn im Kiez diskutieren.

Können Sie nicht persönlich vor Ort sein? Dann schicken Sie mir Ihre Ideen oder Anregungen per Mail an ole.kreins@spd-lichtenberg.de.

 

Ihr Ole Kreins

Einladung Bürgerversammlung im Gensinger Kiez am 29.03.2011

17.02.2010 Zur Jugendarbeit im Gensinger Kiez

Im Gensinger Kiez – dem Sozialraum 23 Lichtenbergs – leben nach Angaben des Bezirksamtes 5490 Menschen, davon 1100 im Alter zwischen 6 und 25 Jahren. Das ist ein erheblicher Teil der Lichtenberger Bevölkerung. Jeder Mensch benötigt eine gewisse Infrastruktur, Straßen und öffentlichen Personennahverkehr, Ärzte, Einrichtungen der Nahversorgung und so weiter. Auch werden Einrichtungen benötigt, in denen Kinder und Jugendliche betreut werden: Kitas, Schulen, Sport- und Erholungsflächen. Allerdings existiert im Gensinger Kiez neben dem Fachärztemangel, der ja ganz Lichtenberg betrifft, sowie der Unterversorgung mit Einzelhandel und Gastronomie eine weitere Problemsituation. Diese ist im Unterschied zu den genannten fehlenden Nahversorgungseinrichtungen allerdings hausgemacht und wäre durch den Bezirk veränderbar; es handelt sich um die bauliche Situation der Jugendclubs im Viertel. Hierzu berichtete die SPD-Fraktion schon im eigenen Presseorgan „Fraktion vor Ort“ 02/2008. Damals hegten wir noch die Hoffnung, dass mit dem Abriss des Forums Kalinka, ein leer stehender, maroder und von Vandalismus gezeichneter Dienstleistungswürfel, dem Bezirk Ausgleichsmittel zustehen würden. Diese Ausgleichsmittel hätte der Investor an den Bezirk zahlen müssen, damit der Bezirk einen neue Bleibe für den Jugendclub AF70 finanzieren kann, denn der AF70 war der letzte verbleibende Mieter im Forum Kalinka.

Der Jugendclub AF70 im Komplex Kalinka

Nun ist leider zum wiederholten Male der Investor abgesprungen, damit bleiben auch die geplanten Ausgleichsmittel von ca. 300.000 € aus. Die Falkenburg, beheimatet in einem ehemaligen Sportfunktionsgebäude, wies erhebliche bauliche Mängel auf: ein undichtes Dach, fehlerhafte Elektrik, unzureichende sanitäre Anlagen und ein fehlender Fluchtweg. Mittlerweile hat die Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE Mittel eingesetzt, um dem Bezirk bei der Sanierung zu unterstützen. Trotzdem ist dies für die Falkenburg keine dauerhafte Lösung. Zu groß sind die baulichen Defizite am Standort. Die SPD-Fraktion entwickelte die Idee eines „Hauses der zwei Türen“;auf der einen Seite betreuen die Jungen Humanisten Jugendliche, auf der anderen Hausseite findet die Kinderarbeit der Falken statt. Der dazu benötigte Neubau soll nun aus Mitteln des Förderprogramms Stadtumbau Ost in den Jahren 2009 bis 2011 in Höhe von insgesamt 895.000 € vom Senat finanziert werden. 100.000 € müsste der Bezirk im Jahr 2011 mitfinanzieren, so steht es jedenfalls in der Investitionsplanung des Bezirks. Damit das versprochene Wort gilt, habe ich persönlich beim Bezirkamt den Stand des Neubaus, die Finanzierung des Projektes und die Beteiligung der Jugendlichen nachgefragt.

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14.10.2008 Perspektiven für Friedrichsfelde-Ost

Unter diesem Titel stand der diesjährige Kiezspaziergang der SPD-Friedrichsfelde. Am vergangenen Sonntag führten Ole Kreins (Bezirksverordneter) und Andreas Geisel (Stadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr) zusammen mit dem Soziokulturellen Zentrum LIBEZEM und dem Kiezbeirat durchs Wohngebiet Gensinger Viertel. Etwa 50 Anwohnerinnen und Anwohner waren gekommen, um Probleme zu benennen und mit den Politikern ins Gespräch zu kommen.

Im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner lag die Zukunft des Dienstleistungswürfels Kalinka. Der Komplex Kalinka steht fast leer, weil die Bausubstanz marode ist. Nur der Jugendclub AF70 hat noch keine neue Bleibe gefunden. Ein Investor, der den Komplex abreißen und neu bebauen wollte ist vor kurzem abgesprungen. Daher stehen auch keine Ausgleichsmittel in Höhe von 300.000 € zur Verfügung, die der Investor für den Neubau eines Jugendclubs an anderer Stelle hätte bezahlen müssen.

Auch die Falkenburg ist in einem bedauerlichen Zustand, daher entwickelte sich die Idee ein „Haus der zwei Türen“ zu realisieren. An einem Ende dieses Hauses spielen die Kinder der Falkenburg und am anderen Ende findet die Jugendarbeit des AF70 statt.

Der Stadtrat Andreas Geisel (SPD) hat für diese Idee bereits 900.000 € aus Mitteln des Stadtumbaus Ost bereitgestellt. Nun hoffen alle Beteiligten auf eine schnelle Lösung.

Ole Kreins sagte zu, einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung einzubringen, der das Bezirksamt beauftragt, einen Plan zu erarbeiten, um unter geänderten Bedingungen das „Haus der zwei Türen“ zu realisieren. „ Die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit im Gensinger Kiez muss endlich gesichert werden“ forderte Ole Kreins (SPD).

Grund zur Freude haben die Kleinen, denn „Hertha BSC Berlin wird einen Bolzplatz auf dem Schulhof der Adam-Ries-Grundschule bauen, der vormittags durch die Schüler und nachmittags von den Kindern des umliegenden Wohngebiets genutzt werden kann“ so Andreas Geisel (SPD).

Herr Klemm vom Kiezbeirat sprach unter anderem die Ordnung und Sauberkeit auf den Grünflachen und Spielplätzen an, denn regelmäßig werden diese von Nachbarn als Hundetoiletten benutzt und unachtsam Müll in die Grünanlagen geworfen. Der Kiezbeirat wünscht sich mehr Eigenverantwortlichkeit der Bürgerinnen und Bürger und erfolgreiche Kontrollen durch das Ordnungsamt. Eine illegale Mülldeponie konnte lokalisiert und durch das Bezirksamt beseitigt werden.