07.03.2011 100. Jahre Frauentag

Traditionell begeht die SPD diesen Tag in Anerkennung der Leistungen der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie und mit dem Hinweis, dass trotz des langen Weges die Gleichbereichtigung zwischen Männer und Frauen noch lange nicht erreicht ist.

Foto internationaler Frauentag 2010

So verdienen Frauen immer noch rund 20% weniger als Männer mit gleicher Qualifizierung. Die Forderung nach einer verbindlichen Frauenquote in Aufsichtsräten ist nur ein Beispiel für die Benachteiligung der Frauen.Frauen tragen häufig die Lasten der Erziehung der Kinder, sind betroffen von prekärer Beschäftigung und Altersarmut.

Bereits am 27. August. 1910 schlug Clara Zetkin in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor. Der erste Frauentag wurde in Deutschland allerdings erst zum 18.März 1911 gefeiert.

Seit 2003 verteile ich am Frauentag rote Rosen in Lichtenberg. In diesem Jahr begrüße ich Sie am Bahnhof Lichtenberg zwischen U-Bahn und S-Bahnausgang ab 16:15 Uhr!

Ich freue mich auf Ihr Erscheinen.

 

Ihr Ole Kreins


30.10.2010 Lebenshilfe für die Schwachen

Anlässlich seines sechsjährigen Bestehens besuchte Ole Kreins am 30.September 2010 den Selbsthilfeverein Lichtenberger Hilfe e.V.in Friedrichsfelde.  Die gemeinnützige Einrichtung versorgt nach eigenen Angaben tausende Berlinerinnen und Berliner täglich mit frischen Lebensmitteln, Kleidung und Möbeln. Dabei ist die Lichtenberger Hilfe nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ organisiert.

Der Vereinsvorsitzende Peter Wöhler ist selbst arbeitslos und managt den Verein erfolgreich. Zu seinen „Kunden“ gehören Rentner, Kinder, Arbeitslose aber auch zunehmend sogenannte Aufstocker, die trotz Arbeit arm sind. Alle Waren werden als Spenden eingesammelt, entweder bei den kooperierenden Supermarktketten oder durch 100 eigens aufgestellte Kleidercontainer.

Lebensmittel und Kleider können gegen ein geringes Entgelt bzw. Spende erworben werden, die Bedürftigkeit prüft der Verein und dokumentiert seine Initiative. Mit den Spenden finanziert der Verein Räume beispielsweise in Alt-Friedrichsfelde aber auch die Transporterflotte, denn zwischen 12 und 17 Tonnen Lebensmittel täglich müssen transportiert werden. Zu den vielen Sponsoren gehören unter anderem renommierte Autohäuser, Bäckereibetriebe, lokale Gewerbetreibende, die HOWOGE und die Deutsche Bank.

Für seine gute Arbeit ist der Verein bereits mehrfach ausgezeichnet worden, 2006 war er Preisträger beim Bund-Länderprogramm „Soziale Stadt“. 2007 erhielt die Lichtenberger Hilfe die Bürgermedaille des Bezirks Lichtenberg, 2009 den Generationenpreis für das Ehrenamt der SPD-Lichtenberg. Zukünftig will die Lichtenberger Hilfe in Hohenschönhausen eine Suppenküche betreiben.


08.05.2010 Die letzte Krise

Die Banken- und Finanzmarktkrise ist derzeitig in aller Munde. Da stellt sich dem geneigten Leser die Frage, was ist eine Krise? Welche Ursachen hat sie? Und ist es wirklich nur eine Krise der Banken und Finanzmärkte, wenn diese auch Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien trifft? Bei einer Krise ist der Verlust von Regelvertrauen ursächlich und kennzeichnend. Der Vertrauensverlust in die als allgemein gültig anerkannten Regeln des menschlichen Verhaltens, die Regeln der Märkte sowie die völkerrechtlichen Regeln können zum Gegenstand einer Krise werden. Ich denke, dass es sich derzeit nicht um eine Krise im System handelt sondern um eine Krise des Systems selbst. Man möge mir Dummheit oder Ideologie unterstellen, aber eine andere Begrifflichkeit zu finden, die die globale Wirtschaftsordnung besser kennzeichnet, als den Begriff des Kapitalismus, ist in Hinblick auf die vielen unterschiedlichen Marktordnungen der Nationalstaaten schwierig. Deshalb verwende ich ihn. Der Kapitalismus ist – zum wiederholten Male – in einer Krise. Die letzten Krisenjahre entstanden durch den Ölpreisschock in den siebziger Jahren, aber auch die Krise der Weltwirtschaft, die die industrialisierte Welt 1929 getroffen hat. Letztere führte in vielen Teilen der Welt zu Diktaturen und in Deutschland direkt in den Hitlerfaschismus. Die Aufzählung kleinerer und größerer Krisen des ökonomischen Systems ließe sich je nach Blickwinkel der Analyse auf Arbeitslosigkeit, Konsumverhalten, Spar und Verschuldungsquoten, Staatsbankrotte, Wohlstandsverteilung, Hunger und Versorgungskrisen in der 3.Welt verlängern. Diese Krisen sind global. Und weil diese Krisen global und grundsätzlich sind, müssen auch globale und grundsätzliche Lösungsansätze her, sonst ist die derzeitige Krise nicht die letzte Krise gewesen. Weiterlesen…